Fräser

Unsere Hartmetallfräser haben eine bis sechs Schneiden und sind in mehr als 600 Varianten erhältlich. Für die Bearbeitung von härteren Materialien gibt es die Fräser auch mit verschiedenen Beschichtungen. Bei den Ein- bis Vierzahnfräsern finden Sie mit unserer Varius®-Linie jeweils einen Fräsertyp mit einem besonders breiten Einsatzspektrum. Zusätzlich gibt es eine große Auswahl an Fräsern mit einem Anschliff für ganz spezielle Materialien oder Aufgaben (z. B. mit Stirnradius oder Linksdrall).

Der jeweilige Link führt Sie direkt auf die entsprechende Seite in unseren vhf-Shop.

Einzahnfräser

Fräser mit einer Schneide eignen sich vor allem für Kunststoffe, Acrylglas, weiches Aluminium, Alu-Verbundplatten oder weiche Messinglegierungen.

Zweizahnfräser

Werkzeuge für Materialien von mittlerer Härte, z. B. härtere Aluminium- oder Messinglegierungen, Hartkunststoffe oder Verbundstoffe.

Dreizahnfräser

Mit ihren drei Schneiden sind diese Fräser vor allem für die Bearbeitung von Werkzeugstählen, Grau-, Stahl- und Temperguss sowie Messing geeignet.

Vierzahnfräser

Diese Werkzeuge eignen sich für schwer zu zerspanende Werkstoffe wie hochlegierte und gehärtete Stähle oder Guss sowie für Schlichtoperationen.

Verbundstofffräser

Für stark abrasive Werkstoffe wie GFK-/CFK-Materialien bieten wir eine ganze Reihe spezieller Fräser mit Kreuz-, Diamant- und Spiralverzahnung.


Wann sollte ein Fräser möglichst wenige Schneiden haben?

Wann sollte ein Fräser möglichst wenige Schneiden haben?

Einzahnfräser im Querschnitt
Einzahnfräser: Der Fräser weist eine große offene Fläche auf.

Der Vergleich der Querschnitte verschiedener Typen zeigt klar, dass der Einzahnfräser die größte offene Fläche (= Größe der Spannut) aufweist.

Je mehr Schneiden vorhanden sind, desto stärker nimmt die offene Fläche ab. Je weniger Schneiden ein Fräser hat - und je spitzer diese sind -, desto leichter ist das Eintauchen in die Oberfläche des Materials. Wichtig ist jedoch immer, dass die Späne über die Spannut noch so schnell abgeführt werden können, dass sie sich nicht zusetzt.

Bei den in der Werbetechnik überwiegend eingesetzten Materialien wie Kunststoffen (PVC, Acrylglas, Hartschaumplatten und ähnlichem) und NE-Metallen (zum Beispiel weiches Aluminium, Alu-Verbundplatten, weiche Messinglegierungen) ist in der Regel der Einschneider im Vorteil, da hier das Problem der Schneidenerosion gegenüber der Verstopfungsgefahr zurücktritt.

Wann sollte ein Fräser möglichst viele Schneiden haben?

Wann sollte ein Fräser möglichst viele Schneiden haben?

Dreizahnfräser im Querschnitt
Dreizahnfräser: Die drei Schneiden beanspruchen viel mehr Raum.

Die Schneide ist das Verschleißteil des Fräsers. Je mehr Schneiden der Fräser hat, umso mehr Schneiden teilen sich den Verschleiß, also erhöht sich die Standzeit, die Lebensdauer des Werkzeugs.

Ein Fräser mit mehreren Schneiden läuft außerdem runder als mit nur einer Schneide. Je mehr Schneiden vorhanden sind, desto kleiner fallen die einzelnen Späne aus, und Sie erhalten eine glattere Oberfläche.

Ein Zweischneider ist vor allem bei der Bearbeitung von Duroplasten und bei härteren Aluminiumsorten (kurzspanend) gut geeignet. Mehrschneider empfehlen wir für sehr harte NE-Metalle (sehr harte Aluminiumlegierungen, Messing, ...) sowie für Eisenwerkstoffe. Sie eignen sich im Allgemeinen auch gut für Schlichtoperationen.